Ja, ich stille!

… Noch immer!

Ein Bild, das für Verwunderung sorgte und mit einer der Gründe ist, warum ich mich erneut diesem, für viele Menschen, höchst sensiblem Thema annehme. Einem Thema, das für mich das Normalste und Schönste der Welt ist. Einem Thema, das meiner Meinung nach, keinerlei Diskussion bedarf! Und dennoch…

Ja, mein Sohn ist bereits zweiundzwanzig Monate alt. Und nein, ich tue dies weder wegen meines schlechten Gewissens, noch zwinge ich ihn dazu! Und nein, ich werde ihn auch nicht für „Mama trinken!“ strafen. Vielmehr sollte seine enorme Sprachfähigkeit, die er bereits mit knapp zwei Jahren besitzt, belohnt werden!

Mal ehrlich: Wieso bitte müssen wir Frauen uns im einundzwanzigsten Jahrhundert noch immer rechtfertigen? Wieso werden wir Frauen im einundzwanzigsten Jahrhundert noch immer angefeindet und teils auch öffentlichen Plätzen verwiesen? Für das Normalste und vor allem Schönste der Welt? Das Stillen! Die pure Liebe zwischen Mutter und Kind!

Immer und immer wieder!

Ich bin es leid. Ich bin es sowas von leid, mich immer und immer wieder mit diesem Thema auseinandersetzen und Diskussionen führen zu müssen. Vor allem aber bin ich es leid, mir hinter meinem Rücken und zudem hinter vorgehaltener Hand, vornehmlich von Kinderlosen, beleidigende Kommentare anhören zu müssen! Ihr habt ein Problem mit der Tatsache, dass ich, wie es die WHO empfiehlt, meinen Sohn mindestens bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres stillen möchte und vermutlich auch werde? Dann bitte, bitte kommt zu mir, sprecht mich an, fragt nach den Gründen, meinen Gründen und nehmt sie hin. – Oder aber schweigt. Bitte! – Meine Meinung und die Entscheidung meines Sohnes. Denn er ist es, der bestimmen darf, wann und wie, solange dies im Rahmen bleibt, er sich abstillen möchte! Denn er ist es, der diese zutiefst innige Bindung noch immer zu brauchen scheint und ich werde definitiv die Letzte sein, die ihm dieses Bedürfnis verwehrt! Ganz im Gegenteil: Ich bin es, die die Pflicht hat, sein Wohlergehen als oberste Priorität zu wahren und dies tue ich!

Stillen ist Liebe

Und aus genau diesem Grund stillen wir noch immer! Nicht, weil Ben diese Art Nahrung weiterhin benötigt, er isst wunderbar und trinkt liebend gerne Wasser und Hafermilch, wonach er auch nachts verlangt, sondern vielmehr, weil Stillen für ihn Kraft tanken bedeutet. Kraft tanken nach einem anstrengend Tag in der KiTa. … Und sich geborgen fühlen! Geborgen in der dunklen Nacht! (Um nur zwei Beispiele zu nennen!) Sicher, es geht auch ohne Brust, die er niemals so nachfragen würde. Es geht auch ohne Brust, wenn diese eben nicht da ist. Wenn Mama nicht da ist. Und es geht sehr gut, was mich wirklich stolz macht. Und dennoch, auch wenn es ohne Brust geht, muss es nicht ohne Brust gehen. Noch nicht. Der Zeitpunkt wird kommen, an dem Ben bereit ist. Bereit ist, dieses Band zu lösen und ich werde es ebenfalls sein. Bis dahin jedoch, werde ich diese Momente in vollen Zügen genießen! Genießen, ohne auch nur einen Gedanken an die Menschen zu verschwendenden, die offenbar gewillt sind, Müttern und Kindern, deren Stillbeziehungen oftmals eh problembehaftet sind, diese noch madiger zu machen und das Abstillen, ob unbewusst oder gar bewusst, herbeizuführen. Schämt euch! Statt diesen Frauen Steine in den Weg zu legen, solltet ihr eure Kräfte lieber dafür aufwenden, ihnen in der Gemeinschaft über den ohnehin felsigen Weg hinweg zu helfen! … Ich weiß, ich weiß. Oftmals ist schon das bloße Akzeptieren zu viel verlangt! Hierfür hätte ich jedoch die perfekte Alternative: Kümmert euch weniger um andere und mehr um euren eigenen Sch***, denn somit wäre euch und vor allem uns friedlich stillenden Müttern, denen es fern liegt, zu provozieren, geholfen!

Und keine Frau müsste mehr ein schlechtes Gefühl beim Stillen ihres Kindes haben und dies erst recht nicht beenden!

Vor 10 Jahren

Noch vor 10 Jahren, in dem Alter, in dem man sich zum ersten Mal aktiv mit dem Thema Zukunftsvisionen und eventuell auch mit dem Thema Kinderwunsch auseinandersetzt, hatte ich klare Vorstellungen. Vorstellungen, die ich zu einhundert Prozent in die Tat umsetzen wollte: Ich wollte, sollte ich jemals ein Kind bekommen, dieses mit geplantem Wunsch-Kaiserschnitt gebären und auf das Stillen verzichten. Ich dachte in erster Linie an mich und meinen Körper. Jetzt, als Mutter, kann ich jedoch sagen, dass sich dieser Plan, mit dem Bekanntwerden meiner Schwangerschaft, urplötzlich in Luft aufgelöst hatte! Denn plötzlich war da dieses Leben in mir, das Leben das mir zeigte, was leben bedeutet. Ganz ohne Plan. Dafür aber mit umso mehr Liebe. Liebe, die alles und jeden in ihren Bann zieht und eine Mutter alle Schmerzen und Widrigkeiten vergessen lässt!

Von daher mag es für eine Mutter wohl nichts Schöneres geben, als sich diesem Wunder und der unvorhersehbaren Reise hinzugeben. Für mich jedenfalls ist es der volle Genuss, trotz immer wiederkehrender Herausforderungen und so möchte ich mich in diesem Fall speziell FÜR das Stillen stark und allen Frauen, die dieses (noch) als eine Art Belastung sehen, Mut machen!

Obgleich ich die dagegen-Entscheidung der Mütter, die sich diese sicherlich nicht leicht gemacht und sie bewusst getroffen haben, respektiere. Letztendlich muss jeder Mensch für sich selbst und für das Wohl seines eigenen Kindes entscheiden! … Und wird dies mit Sicherheit nur zum Besten aller Beteiligten tun!

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